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Stocksport auf neuer Sommerbahn
Prüfungsort:
Am 2. November 2011 wurde in der Stocksporthalle der Stockschützen des SV Hadrian Hienheim, in Neustadt an der Donau, eine Testbahn, bestehend aus dem Bergo Systemboden Typ MULTISPORT, ausgelegt.
Der Bergo MULTISPORT sollte als neuer Stocksportboden, zur Bewertung durch den IFI, vorgestellt werden. Die Leitung der Bewertung der Leiter der Technischen Prüfstelle, Herr Dipl.-Ing. Max Moritz.
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Feststellung:
Der Bergo MULTISPORT Sportboden ist sehr angenehm zu bespielen, d.h., die Palette der unterschiedlichen Sommerlaufsohlen kommt besser zur Geltung als auf vielen anderen Sportböden.
Er schluckt zudem mehr Laufgeräusche als die meisten übrigen Sportböden.
Die besprochene farbliche Gestaltung mit den Zielfeldern in silbergrau, Zwischenspielfelder in hellgrau und Nebenfläche und Umrandungen in dunkelblau oder hellblau gibt eine interessante Farbgestaltung.
Das genannte Preisgefüge von 30,- bis 35,- Euro kann als interessant bezeichnet werden.
Für Hallenböden kann dieser Stocksportbelag als eine interessante weitere Bereicherung für den Stocksport bringen.
Als Belag im Freien sind der Einfluß der UV-Strahlung und die Temperaturgefälle mit zu lösen, was die Firma MM-MARKUS MICHAIL durch eine 10-Jahres-Garantie und den Einsatz von Expansionsleisten lösen kann.
Ergebnis der Prüfung:
Die Technische Prüfstelle der IFI kann unter den genannten Gesichtspunkten den Einsatz des Bergo MULTISPORT Sportboden als Sommer-Stocksportboden positiv bewerten.
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Stocksport
ist eine sehr alte Sportart, die überwiegend im Alpenraum beliebt ist und gewisse Ähnlichkeiten mit Curling hat. Aber trotzdem hat der Stocksport seine eigenen Schwerpunkte, die als unabhängig vom Curling anzusehen sind. Eisstockschießen ist ein alter, brauchtümlicher und historischer Volkssport, das sich nur in Gegenden mit gefrierenden Gewässern verbreitet hat und nur im Winter gespielt werden konnte.
In der heutigen, modernisierten Form als Freizeit- oder auch Leistungssport, die von Regelungen und den Vereinen geprägt ist, wird das ganze Jahr gespielt und zwischen dem Mannschafts-, Weiten- und Zielwettbewerb unterschieden. Stocksport ist ein sehr präziser Sport!
Es wird vermutet, das das Eisstockschießen, bzw. seine Vorgänger, im 13. Jahrhundert aus dem skandinavischen Raum kam. Erste bildhafte Belege, auf denen eine vergleichbare winterliche Freizeitgestaltung dargestellt ist, stammen aus den Niederlanden, als auch aus dem Bereich der Alpen des 16. Jahrhunderts. Die These, das Eisstockschießen sei in den Niederlanden entstanden sei, wurde mitlerweile angezweifelt, da die malenden Künstler viel und weit gereist waren und ihre Eindrücke wohl von Reisen in die Alpenregionen mitbrachten. Die ersten Stocksportvereine wurden bereits vor 1900 gegründet.
Die heutigen genormten, zerlegbaren, modernen Eisstöcke werden anders als die früher individuell aus Holz gefertigt und mit einem Eisenreifen versehen, der sowohl für die nötige Härte (beim Aufprall) als auch für optimale radiale Gewichtsverteilung sorgte, hergestellt. Die Gleitfähigkeit wurde mit Wachs auf dem Boden erreicht. Es gab keine genormten Spielfelder, oder Dauben oder Mannschaftsstärken. Es wurde aus Oberbayern überliefert, dass in sehr froststarken Wintern, in denen die zugefrorenen Voralpenseen sehr hohe Tragfähigkeit hatten, oftmals komplette Dörfer mit entsprechend großen Mannschaften zum Wettbewerb gegeneinander antraten.
1951 fand in Garmisch-Patenkirchen die erste EM Europameisterschaft statt, eine erste Eisstock-Weltmeisterschaft wurde erst im Jahr 1983 in Frankfurt/M. veranstaltet. Als Demo-Wettbewerb wurde Eisschießen bei der Winter-Olympiade 1936 in Garmisch-Partenkirchen und 1964 in Innsbruck vorgestellt. Stocksport zu einer Disziplin bei den Olympischen Spielen zu etablieren, wurden bislang leider nicht erreicht.
Die heutigen Zentren des Stocksports befinden sich in Süddeutschland, Österreich, Norditalien und in der Schweiz. Auch in Tschechien, Slowenien, Polen und Ungarn wird der Stocksport recht aktiv nachgegangen. Zunehmendes Interesse kann der Sport aber auch in vielen weiteren Ländern, wie Australien, Afrika, USA, Kanada und auch Südamerika verzeichnen. Im norddeutschen Raum findet der Stocksport immer mehr Verbreitung, bis in den hohen Norden hinaus nach Flensburg. Eine verwandte Sonderform hat sich im österreichischen Bundesland Kärnten gebildet, bei recht ähnlichen Regeln, wo man mit dem so genannten Kärntner Stock spielt.
Die Bahnlänge sollte möglichst min. 40m betragen. Dabei gibt es häufig regionale oder naturgegebene Varianten. Für die Daube nutzt man einen Holzwürfel (ca. 10x10cm) mit abgeschrägten Ecken. Beim steirischen wildschießen spielt es keine Rolle wohin die Daube während einer Kehre fällt, gezählt wird nur der Stock der dieser am nächsten platziert ist. Die Größen der Mannschaften ist nicht reglementiert und ergibt sich nach Anzahl der vorhandenen Eisschützen zwischen 4 und 20.
Die Spielfläche
Im Winter spielt man auf Eis. Auf Asphalt, Beton oder Betonpflaster wird meistens im Sommer gespielt, mitlerweile werden auch spezielle Teppiche im Handel angeboten. Die Abmessungen des Spielfeldes bleiben immer gleich, egal ob Stocksportanlagen überdacht sind oder nicht. Die Abstände innerhalb der Abspielstelle und dem Mittelkreuz im Zielfeld bleiben bei 24,50 m.
Es gibt Sommer- und Winterlaufsohlen. Die Sommerlaufsohlen sind aus Kunststoff, die Winterlaufsohlen aus Gummi. Laufsohlen werden in verschiedenen Härtegraden (Shores genannt) angeboten und genutzt, dies führt zu unterschiedlichen Reibungswerten auf dem Untergrund. Für die unterschiedlichen Härtegrade sind in unterscheidende Farben geordnet, um die Laufsohlen leichter zu identifizieren. Die größte Kraft benötigt der Spieler für die besonders weichen blauen Laufsohlen. Die Abstufungen laufen über gelb, orange, grau, schwarz, grün und weiß. Für den Sommer gibt es noch eine leichte, rote Laufsohle mit einem speziellen Profil.
Mit unserer neuen Sommerbahn bieten wir den Stocksportschützen wesentlich mehr Komfort, flexiblere Spielorte (im Sommer outdoor, im Winter indoor),
keine feste Standortbestimmung mehr, eine Installation kann auch kurzfristig auf einer Festwiese, Campingplatz, Freibad oder für Promotions mit wechselnden Standorten, von der Almhütte bis zum Zentralplatz einer Stadt.
Mit dem Bergo MULTISPORT Sportboden, der auch für Inline-Hockey und andere Rollsportarten bestens geeignet ist, erhalten Vereine, Verbände und Investoren einen multifunktionellen und individuellen Sportboden, der in der Anschaffung sehr günstig aber eine lange Haltbarkeit bietet. Sollte dennoch einmal widererwartend ein Teil defekt sein, so kann dieses problemlos ausgetauscht werden (Klick-System), die Sommerbahn bleibt immer spielbereit.
Wir suchen noch Referenzobjekte - Fordern Sie noch heute ein für Sie unverbindliches Angebot an!
Weitere Informationen erhalten Sie auch über unseren Shop unter Bergo MULTISPORT.
Einen Flyer finden Sie hier
Ein Verlegeplan-Beispiel finden Sie hier
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